Warnstreik der Lehrkräfte in Bayern

„Ich freue mich, dass auch in Bayern Lehrerinnen und Lehrer heute ihren Tarifforderungen Nachdruck verliehen haben. Die Forderungen von GEW und ver.di gegenüber der Tarifgemeinschaft der Länder nach 5,5% Gehaltserhöhung sind mehr als gerechtfertigt. Insbesondere die von der Arbeitgeberseite geforderten Leistungskürzungen in der betrieblichen Altersvorsorge wären ein Schritt in die falsche Richtung“, erklärt die Münchner Abgeordnete Nicole Gohlke.

Die hochschul- und wissenschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter: „Erziehung, Ausbildung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen muss in Zukunft einen höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft haben, daher muss auch über die Arbeitsbedingungen diskutiert werden. Eine von der GEW in Auftrag gegebene Untersuchung stellte 2013 fest, dass in Bayern rund 6.600 Lehrerinnen und Lehrer befristet eingestellt sind. Ein Großteil hiervon gehört zu den angestellten Lehrkräften und stellt somit fast ein Drittel dieser Gruppe da. Sachgrundlose Befristungen sind unzumutbar und müssen daher ausgeschlossen werden.“

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