Veranstaltung: „Zehn Jahre Hartz IV kein Grund zu feiern – Die unsozialen Folgen einer neoliberalen Politik“

20150528_Butterwegge_1_thumb_large0_900Die GEW München und die LAG FIP der LINKEN in Bayern luden am 28. Mai 2015 zum Vortrag von Christoph Butterwegge mit anschließender Diskussion. Der renommierte Armutsforscher und Professor für Politikwissenschaft an der Universität Köln fasste die Entstehungsgeschichte der Hartz-Gesetzgebung zusammen und ging insbesondere auf die Folgen sowohl für die direkt Betroffenen wie auch für die Gesellschaft als Ganzes ein. Ein wichtiges Ergebnis seiner
20150528_Butterwegge_2_thumb_large0_900wissenschaftlichen Arbeit ist, dass die Zäsur der Sozialsysteme nicht nur – wie landläufig angenommen – den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft verändert haben, sondern sich auch auf die Demokratie in Deutschland auswirken. Eine detaillierte Auseinandersetzung mit diesen Zusammenhängen kann auch in seinem letzten Buch „Hartz IV und die Folgen – Auf dem Weg in eine andere Republik?“ nachgelesen werden.

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