Vor Ort: Hochschule Ansbach

20160720_ST_HochschuleAnsbachAm 20. Juli besuchte ich zusammen mit meinem Kollegen Harald Weinberg, MdB, und unserem lokalen Stadtrat Boris-André Meyer die Hochschule Ansbach. Dort unterhielt ich mich u.a. mit dem Vizepräsidenten Prof. Dr. Müller-Feuerstein und der Vorsitzenden der Studierendenvertretung Frau Ritter. Zur Zeit hat die Hochschule rund 3000 Studierende – konzipiert war sie ursprünglich für 1000. Daraus ergibt sich jetzt ein enormes Platzproblem. Die Hochschule wurde in sanierten ehemaligen Kasernen des US-Militärs eingerichtet und ist ein wichtiger Standortfaktor für die Region Westmittelfranken. Frau Ritter beschreibt das Platzproblem aus Studierendensicht. Es werden dringend mehr sowie größere Hörsäle und mehr Wohnraum für die Studierenden benötigt. Auch der Personennahverkehr muss weiter verbessert werden.
Die Hochschule möchte aufgrund der hohen Nachfrage nach Studienplätzen weiter wachsen. 2021 wird die Baden-Kaserne frei. Für Boris-André Meyer wäre eine gemischte Nutzung des Geländes mit Hochschule und Wohnen optimal. Der Bund als Eigentümer müsste jetzt im Vorfeld eine Analyse der Altlasten durchführen und diese Altlasten bis 2021 beseitigen. Anschließend sollte das Gelände für einen Freundschaftspreis vom Bund an die Stadt Ansbach für die weitere Nutzung veräußert werden. Diese Lösung würde auch die Hochschulleitung begrüßen. Die Bundesimmobilienagentur untersteht jedoch dem Bundesfinanzministerium und hat die Auflage von der Bundesregierung, solche Liegenschaften meistbietend zu verkaufen. Meiner Meinung nach wäre auch der Freistaat gefordert, Druck zu machen, damit es hier schnell zu einer positiven Entscheidung kommt und die Fläche von der Hochschule genutzt werden kann.

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