Vor Ort: Solidarisch mit der kurdischen Bewegung

Am Samstag konnte ich auf dem Fest der Völker in Weißenburg, organisiert durch die „Kurdisch-Deutsche Freundschaftsgesellschaft“, eine Rede halten.
Ich habe mich sehr über die Einladung gefreut, denn in diesen bedrückenden Zeiten, in denen die Nachrichten aus der Türkei täglich schlimmer werden, ist es wichtig, Solidarität zu üben mit all den demokratischen Kräften, die verfolgt werden vom Erdogan-Regime, ganz besonders mit der kurdischen Bevölkerung.
Die kurdischen Kräfte sind ein, vielleicht sogar der wichtigste Bündnispartner im Mittleren Osten für eine demokratische Perspektive in der Region.
Deutschland darf deshalb die offene Umwandlung der Türkei in ein autoritäres Regime nicht weiter querfinanzieren! Der unmoralische Flüchtlingsdeal mit der Türkei muss endlich aufgekündigt werden! Und natürlich habe ich mich für die Aufhebung des PKK-Verbotes ausgesprochen. Es kriminalisiert die kurdische Kultur, es schränkt die Meinungsfreiheit und die politische Freiheit ein, es überträgt die türkischen Verhältnisse von Repression und kultureller Unterdrückung hierher nach Deutschland. Für Terror steht nicht die kurdische Bewegung, sondern das Erdogan-Regime, das einen Krieg gegen die eigene Bevölkerung führt.
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