LINKE Spitzenkandidatin Gohlke: Wohnungspakt ist reine Farce

Die CSU verkündet als Erfolg, dass durch den bayerischen Wohnungspakt rund 150 Familien ein neues Zuhause gefunden hätten. Nicole Gohlke, Spitzenkandidatin der bayerischen LINKEN zur Bundestagswahl bezeichnet den vermeintlichen Erfolg als Farce und erklärt: „Während bis 2019 rund 28 000 neue Sozialwohnungen entstehen sollen, fallen zeitgleich etwa 25 000 bestehende Wohnungen aus der Sozialbindung. Den Zuwachs von rund 3000 Wohnungen als großen Schritt verkaufen zu wollen, ist lächerlich und dreist. Denn Bayern hat auch nach ´Wohnungspakt´ noch deutlich weniger Sozialwohnungen als in den 90-er Jahren. DIE LINKE fordert einen Neustart hin zu einem sozialen, gemeinnützigen Wohnungsbau. Die Sozialbindung darf nicht mehr wie bisher nach 15 Jahren auslaufen. Eine mit öffentlichen Mitteln geförderte Wohnung muss dauerhaft Sozialwohnung bleiben. In Zukunft muss gelten: einmal Sozialwohnung, immer Sozialwohnung!“