Förderung war gestern

Als »Armutszeugnis« bezeichnete die hochschulpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke, Nicole Gohlke, den erneuten Rückgang der Zahl der Bafög-Bezieher. Eine »überwältigende Mehrheit der Studierenden muss deshalb ein Leben unterhalb der Armutsgrenze führen«, kritisierte die Politikerin. »Einst war das Bafög dazu da, die sozialen Zugangsbarrieren zu einem Hochschulstudium zu beseitigen und bedarfsgerecht Lebensunterhalt und Ausbildung zu fördern. Doch heute werden immer weniger gefördert und die mickrigen Regelsätze decken bei weitem nicht die Kosten der Lebensrealität der Studierenden ab«, so Gohlke.

Junge Welt, 3.8.16, zum Artikel

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