DIE LINKE. fordert die Einführung eines Rudi-Dutschke-Stipendium

Auf Antrag der Fraktion DIE LINKE. diskutiert der Deutsche Bundestag am Donnerstag Abend die Einführung eines Rudi-Dutschke-Stipendiums für kritische Sozialwissenschaften.

Der Name Rudi Dutschke ist wie kein anderer mit der Bewegung verbunden, die ab 1967 in der Bundesrepublik für notwendige gesellschaftliche Modernisierung und Demokratisierung sorgte. Die Studierendenbewegung, die Bewegung der Auszubildenden, die Friedens-, Frauen und Umweltbewegung  haben die Bundesrepublik seither wesentlich bereichert und wichtige Freiheitsrechte erkämpft.

50 Jahre nach 1968 sollen die kritischen gesellschaftstheoretischen Ansätze, wie sie Rudi Dutschke und andere vertraten, wieder bestärkt und vorangetrieben werden. Dazu will die Fraktion DIE LINKE. die Mittel des gefloppten Deutschlandstipendiums umwidmen und Studierende unterstützen, die sich mit kritischer Gesellschaftstheorie beschäftigen.

Über diesen Antrag hinaus wird die Fraktion DIE LINKE. am Freitag, 07.12.2018, ab 19.00 Uhr im Kino „Babylon“ (Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin) diskutieren, wie das Erbe von 68 verteidigt und ausgeweitet werden kann.

An dieser Diskussion mit der Autorin und Aktivistin Gretchen Dutschke-Klotz werden neben die beiden Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE. im Deutschen Bundestag Nicole Gohlke und Jan Korte sowie Bettina Gutperl (DIE LINKE. SDS) und Prof. Dr. Silke van Dyk (Friedrich-Schiller-Universität zu Jena) teilnehmen.

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