433.000 Studienberechtigte – jetzt nicht nachlassen beim Hochschulpakt!

Trotz des minimalen Rückgangs bleibt die Zahl der studienberechtigten Schulabgängerinnen und Schulabgänger auf dem Niveau, das seinerzeit Anlass zur Auflage des Hochschulpakts gab. Die Studierneigung junger Menschen bleibt hoch, und das ist gut so. Die aktuellen Zahlen sollten bei den laufenden Verhandlungen über den Hochschulpakt als deutliches Signal verstanden werden.

Die Länder haben ihre vernünftige Forderung gemeinsam präsentiert: die Mittel des Hochschulpakts müssen langfristig gesichert sein und jährlich um mindestens drei Prozent erhöht werden, um Preis- und Tarifsteigerungen zu berücksichtigen. Und die Fachhochschulen müssen endlich angemessen an der Mittelvergabe beteiligt werden. Schließlich nehmen sie weiterhin einen wachsenden Teil der Studienanfängerinnen und Studienanfänger auf.

Jetzt heißt es, in Qualität und Ausweitung der Lehre zu investieren. Dazu gehört eine Entfristungsoffensive, um den Lehrbeauftragten eine anständige Entlohnung und Perspektiven zu bieten.