Zu Gast bei „Studio Friedman“ – Mietexplosion: Innenstädte nur noch für Reiche?

Gestern war ich zu Gast bei „Studio Friedman“. In der Diskussion ging es um das Thema „Mietexplosion: Innenstädte nur noch für Reiche?“. Neben mir war Kai Wegner (CDU) von der CDU als zweiter Studiogast eingeladen.

Es wurde wieder klar: Mit der CDU in der Bundesregierung wird bezahlbarer Wohnraum immer mehr zum Luxusgut. Alles, was bezahlbaren Wohnraum schaffen könnte, wird als populistisch, unbezahlbar oder nicht hilfreich bezeichnet. Stattdessen hat die CDU das Baukindergeld eingeführt, das nur den Besserverdienenden zugute kommt und letztlich nur die Bauwirtschaft fördert. Obwohl die Union seit fast 14 Jahren an der Bundesregierung beteiligt ist, schiebt sie die Verantwortung für den Mangel an bezahlbaren Wohnraum immer auf Kommunen und Länder ab.

Die LINKE bleibt dabei: Es ist wichtig, Wohnungen der Spekulation am Markt zu entziehen. Es kann nicht sein, dass Konzerne wie die „Deutsche Wohnen“ jeden dritten eingenommenen Miet-Euro an ihre Aktionäre ausschütten. Daher unterstützen wir auch das von einem breiten Bündnis und aus der Mitte der Stadtgesellschaft getragene Volksbegehren „Deutsche Wohnen enteignen“ in Berlin, das große börsennotierte Wohnungskonzerne mit mehr als 3.000 Wohnungen rekommunalisieren möchte.