MdB Nicole Gohlke

Breites Bündnis für Entfristung an den Hochschulen

Zur heutigen Vorstellung ihrer Kampagne „Entfristungspakt 2019“ durch die Gewerkschaften ver.di und GEW sowie das Netzwerk Gute Arbeit in der Wissenschaft:
Beschäftigten an den Hochschulen schließen sich bundesweit zusammen, von den Professor*innen mit Befristung über die Lehrbeauftragten, und die Privatdozierenden bis zur Verwaltung. Studierende erklären ihre Solidarität. Denn alle sind von dem international einmaligen Befristungswahn an den deutschen Hochschulen betroffen. 87 Prozent der Stellen im Mittelbau sind aktuell befristet, die Hälfte davon mit einer Laufzeit von einem Jahr oder weniger. Darunter leiden die Lehrenden ebenso wie die Studierenden.

Es ist gut, dass sich so zahlreiche Gruppen um die Forderung sammeln, die Mittel des Hochschulpakts in die Schaffung unbefristeter Stellen zu investieren. Dazu steht eine Petition an die Verantwortlichen in Bund und Ländern online: https://www.openpetition.de/petition/online/frist-ist-frust-entfristungspakt-2019.

Die Arbeitsbedingungen an den Hochschulen haben einen Tiefpunkt erreicht, der dieses Landes, vor allem aber des Einsatzes der Lehrenden und Studierenden unwürdig ist. Der Hochschulpakt muss genutzt werden, um zu entfristen und zu tariflicher Bezahlung zurückzukehren.“

Breites Bündnis für Entfristung an den Hochschulen
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