Keine Trendwende in Sicht – Karliczek lässt Familien im Regen stehen

„Diese BAföG-Novelle vertieft die soziale Spaltung und erhöht den Druck auf Studierende und ihre Familien. Die finanziellen Nöte rund ums Studium treffen längst nicht mehr nur Geringverdiener, sondern auch durchschnittlich verdienende Familien.
Die Trennlinien verlaufen quer durch die Studierendenschaft. Denn die Bedarfssätze bleiben unterhalb der Armutsgrenze, und die zu geringe Wohnpauschale reicht vorne und hinten nicht. Das führt zu Verdrängungseffekten: hier teure Städte und Hochschulen für die Bessergestellten, da der Rest.

Der Grundbedarfssatz muss endlich das Existenzminimum realistisch abdecken. Und die Freibeträge müssen so gestaltet sein, dass Eltern ihre Kinder tatsächlich unterstützen können. Mit dieser Reform jedoch bleibt das Leben der Studierenden eine Mischung aus Jobben, Prüfungsstress und Geldnot.“