MdB Nicole Gohlke

Wohnungsnot und Mietenwahnsinn verhindern Bildungsgerechtigkeit

„Die Bundesregierung ist weder in der Lage Bildungsgerechtigkeit noch bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Nur so lässt sich erklären, dass Familien und Studierende tagtäglich die Wohnungsnot und Mietenexplosion ausbaden, kommentiert Nicole Gohlke die aktuelle Situation von Studierenden bei der Wohnungssuche. Und weiter: „Es ist bezeichnend, wenn bei steigenden Studierendenzahlen lediglich noch 8,5 Prozent in Zimmern der Studierendenwerke unterkommen und zu Semesterbeginn Zehntausende auf Wartelisten stehen, weil sie kein Dach über dem Kopf finden. Bund und Länder müssen sich endlich bewegen und den vom Studentenwerk geforderten Hochschulsozialpakt beschließen. Hier ist seit über zwei Jahren kein Ergebnis in Sicht. Wir brauchen schnellstens 50.000 neue Wohnheimplätze, einen Mietendeckel in den Hochschulmetropolen und ein BAföG, das der Realität entspricht. Denn der aktuelle Höchstsatz liegt weit unter der Armutsgrenze und die Wohnpauschale von 325 Euro reicht nach der diesjährigen Reform weiterhin vielerorts nicht aus, um die tatsächlichen Wohnkosten zu decken. Ein Studium mit Mini-Nebenjob ist zur Normalität geworden. Auch so sorgen CDU und SPD für einen Boom im prekären Niedriglohnsektor. Damit muss Schluss sein! Die Wahl des Studienortes darf nicht länger vom Geldbeutel der Eltern abhängen.“

Wohnungsnot und Mietenwahnsinn verhindern Bildungsgerechtigkeit
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