Hat die Bundesregierung keine genaue Kenntnis über das Kosten-Nutzen-Verhältnis beim Mega-Projekt Zweite Stammstrecke? Das zumindest legt die Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage der Münchner Abgeordneten Nicole Gohlke nahe. Dass vonseiten der Bundesregierung keine Kosten-Nutzen-Neuberechnung eingefordert wurde, ist kein Zufall, sondern Kalkül der Beteiligten, allen voran der CSU“, sagte Gohlke der AZ. „Sie will wie den Münchner Hauptbahnhofsbau nun auch dieses Prestigeprojekt durchdrücken. Ungeachtet dessen, ob die Kosten weiter explodieren und den Fahrgästen die lediglich sechs Züge mehr auf der Strecke überhaupt Erleichterung im täglichen Pendelstress bringen.“

AZ vom 18.12.2019 Zum Artikel

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