MdB Nicole Gohlke

„500 Euro reichen nicht zum Leben“

Ein Großteil der Studierenden, die Überbrückungshilfen erhalten, bekommen den Höchstsatz. Doch die Ablehnungsquote ist weiter hoch – oft aus formalen Gründen.

Der hohe Anteil des Höchstsatzes zeige „wie groß die Notlage der Studierenden in der Corona-Pandemie ist“, kommentiert Gohlke gegenüber dem Tagesspiegel.

Viele bewegten sich demnach „nur knapp über dem Existenzminimum“ – was bedeute, dass sich Einnahmeausfälle durch die Corona-Pandemie kaum auffangen ließen. Die Bemessung der Beträge sei zudem willkürlich, kritisiert Gohlke. „Ein Höchstbetrag von 500 Euro reicht vorne und hinten nicht zum Leben.“

Insgesamt stellten Studierende im Juni und Juli rund 154.000 Anträge – eine Zahl, die Gohlke beim Deutschen Studentenwerk erfragte.

Tagesspiegel vom 06.08.2020

„500 Euro reichen nicht zum Leben“
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