MdB Nicole Gohlke

Mehr Studierende ins BAföG holen und 50.000 Wohnheimplätze schaffen

Wenige Tage nach dem dem zweiten Corona-Lockdown hat der Bundestag über krisensichere Unterstützungsangebote für Studierende debattieren. Die Linksfraktion brachte einen Antrag ein, um die sozialen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Darin wird eine zehnprozentige Anhebung der Freibeträge vom Einkommen der Eltern gefordert. Außerdem soll die Wohnpauschale an die realen Mietkosten angepasst und das BAföG rückzahlungsfrei werden. Damit die Studierenden nicht länger in einem Verdrängungswettbewerb mit anderen stehen, will DIE LINKE, dass Bund und Länder 50.000 Wohnheimplätze schaffen.

Nicole Gohlke, Hochschul- und Wissenschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion, unterstreicht: „Alle Experten haben vor dem zweiten Lockdown gewarnt und im Bundesbildungsministerium hatte man über ein halbes Jahr Zeit, um eine adäquate Unterstützung für das Wintersemester vorzubereiten. Stattdessen gibt es wieder nur eine ‚Nothilfe light‘. Karliczek macht Studierende in der Coronakrise zu Tagelöhnern, die nicht wissen was morgen kommt. Die Gefahr ist akut, dass abermals 600.000 Studierende in Geldnot geraten. Wer durch das Raster fällt, hat von der Bundesregierung in Sachen Ausbildungsförderung nichts zu erwarten.

Wir LINKE wollen mehr Studierende ins BAföG und damit in Sicherheit holen. Wer eine Hochschulausbildung macht, darf nicht länger von vakanten Nebenjobs abhängig sein oder mit einem Schuldenberg ins Berufsleben starten.“

Linksfraktion Mediathek vom 05.11.2020 Zum Video

Antrag: Krisensichere Unterstützungsangebote zur Verbesserung der sozialen Lage der Studierenden

Mehr Studierende ins BAföG holen und 50.000 Wohnheimplätze schaffen
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