MdB Nicole Gohlke

Planungssicherheit für Studierende und Wissenschaftler*innen schaffen

Zu den bald endenden Überbrückungshilfen für Studierende sagt Nicole Gohlke, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE: Studierende und befristet beschäftigte Wissenschaftler*innen sehen sich vor dem dritten Corona-Semester in Folge mit großen Unsicherheiten konfrontiert. Dass sich Ministerin Anja Karliczek darüber ausschweigt, wie es im Sommersemester weitergehen soll, ist pure Kurzsichtigkeit. Statt monatlichen Almosen, erwarte ich vom Bundesbildungsministerium endlich Gesprächsbereitschaft beim Thema BAföG-Öffnung. Nur wenn mehr Studierende gefördert werden, wird dies mehr Bildungsgerechtigkeit bringen. Eine reine Verlängerung der niedrigen Überbrückungshilfen wird kaum genügen, um die verschärfte Chancenungleichheit in der Hochschulbildung abzubauen. Zur Planungssicherheit gehört auch, das nächste „Corona-Semester“ bundeseinheitlich nicht auf die Regelstudienzeit anzurechnen. Die Studierenden schlagen sich immer noch mit einem Flickenteppich an Vorgaben herum.

Kritik äußert Nicole Gohlke außerdem an der im März auslaufenden Verlängerung beim Wissenschaftszeitvertragsgesetz: „Die Krisenregelung hat allenfalls eine Verschnaufpause gebracht. Die befristet Beschäftigten brauchen angesichts des aktuellen Lockdowns langfristige Sicherheiten. Wir werden um eine grundlegende Gesetzesreform nicht umhinkommen, wenn sich die Arbeitsbedingungen auch nach der Pandemie verbessern sollen. Die Coronakrise lehrt uns den Unsinn des Befristungswahns.

Pressemitteilung vom 21.01.2021

Planungssicherheit für Studierende und Wissenschaftler*innen schaffen
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