MdB Nicole Gohlke

Immobilienkonzern Vonovia an die Kette legen

Zu den Fusionsplänen der beiden Immobilienunternehmen Deutsche Wohnen und Vonovia erklärt Nicole Gohlke, MdB und Spitzenkandidatin der bayerischen LINKEN für die Bundestagswahl:

„Vonovia ist bundesweit für seine Machenschaften berüchtigt, mit steigenden Mieten, dubiosen Nebenkosten, ausbleibenden Instandhaltungen und sinnlosen Modernisierungen ihren Mietern das Leben schwer zu machen.

Der Wohnungskonzern Vonovia hat im letzten Jahr pro Wohnung 2.045 Euro direkt an seine Aktionäre ausgeschüttet. Somit zahlen die Mieterinnen und Mieter im Schnitt etwa 170 Euro monatlich direkt an die Aktionäre. Das Geschäftsmodell mit steigenden Mieten hohe Dividenden zu erzielen, wollen wir mit einem bundesweiten Mietendeckel stoppen. Wohnungen gehören nicht an die Börse. Wir wollen Vonovia seine Börsenfähigkeit entziehen.

Es ist falsch, wenn Wohnungen allein zum Zwecke des maximalen Profits in den Händen großer Konzerne liegen. DIE LINKE unterstützt als einzige Partei aktiv die Forderung für eine Enteignung der privaten börsennotierten Immobilienkonzerne. Wir machen uns für einen gemeinnützigen und öffentlichen Wohnungssektor stark, der Mieterinnen und Mieter dauerhaft schützt.“

DIE LINKE Bayern vom 26.05.2021 Zum Artikel

Immobilienkonzern Vonovia an die Kette legen
Nach oben scrollen