Sozial- und Erziehungsdienste jetzt aufwerten!

„Wir brauchen dringend eine bessere Eingruppierungen, mehr Entlastung und mehr Anerkennung. Eine drastische Aufwertung der Sozial- und Erziehungsdienste ist dabei bitternötig. Allein in Bayern werden im Jahr 2030 bis zu 46.000 Fachkräfte in Kindertagesstätten fehlen. Dieser Personalmangel lässt sich nur durch eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen aufhalten. DIE LINKE steht an der Seite der Gewerkschaften Ver.di und GEW“, erklärt Nicole Gohlke, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der DIE LINKE. im Bundestag und bildungspolitische Sprecherin ihrer Fraktion zum Auftakt der Tarifauseinandersetzung der Sozial- und Erziehungsdienste zwischen den Gewerkschaften und den kommunalen Arbeitgebern. Gohlke weiter:
       
„Um den drohenden Kollaps durch Personalmangel aufzuhalten braucht es Aufwertung. Die tariflichen Forderungen der Gewerkschaften gehen Hand in Hand mit unseren Forderungen für eine Reform der Sozial- und Erziehungsberufe. So ist eine, wie von uns geforderte, Reform der Erzieher:innenausbildung bitter notwendig, es ist ein Skandal das viele Auszubildenden diese immer noch selbst bezahlen müssen. Schlimm genug, dass die Beschäftigten seit 2020 auf die Tarifauseinandersetzung coronabedingt warten mussten, Die letzte Tarifrunde war 2015. Die Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsberufe haben mehr verdient. Unsere Unterstützung galt den Erzieher:innen, den Sozialarbeiter:innen und ihren Kolleg:innen.“

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