Besuch im Frauenhaus München

Am 26.Juli habe ich das Frauenhaus München besucht und habe von der Geschäftsführerin Lydia Dietrich einen guten Einblick in die Arbeitsweise und aktuellen Herausforderungen bekommen. 

Wie wahrscheinlich alle Träger sozialer Einrichtungen ist ihnen mit Blick auf die kalten Monate schon Angst und bange vor den steigenden Energiepreisen – es braucht dringend einen Schutzschirm auch für kommunale und soziale Einrichtungen! Der Freistaat Bayern schmückt sich gerne mit seinem angeblichen Engagement für Frauenhäuser – doch bei den Frauenhäusern kommt nicht mehr Geld an als vor der groß angelegten „Finanzierungsreform“. Sozial geht anders!


Ein riesiges Problem, gerade in München, ist der Mangel an bezahlbaren Wohnungen – viele Frauen bleiben mehr als zwei Jahre im Frauenhaus, einfach weil sie keine bezahlbare Unterkunft finden können und so länger als nötig im Frauenhaus bleiben müssen. 


Ein wichtiges Anliegen, auf das mich Frau Krüger aufmerksam gemacht hat, ist, dass nur Frauen mit einem gesicherten Aufenthaltsstatus in ein Frauenhaus aufgenommen werden dürfen. Hilfe für Frauen muss aber unbürokratisch und niederschwellig sein. Ich habe ihr zugesichert, dass wir uns dafür einsetzen werden, das zu ändern.

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