Willkommen
Mein Name ist Nicole Gohlke, ich bin Bundestagsabgeordnete aus München und Hochschulpolitische Sprecherin für die Fraktion DIE LINKE. weiter
Reden im Bundestag
Hier findet ihr Videos zu allen meinen bisherigen Reden im Bundestag. weiter
Hochschule im Kapitalismus
Die Broschüre möchte einen Beitrag leisten zu einer kapitalismuskritischen und marxistischen Interpretation der neoliberalen Hochschulreformen. weiter
Die Verursacher der Krise zur Kasse bitten!
DIE LINKE beteiligt sich heute anlässlich des EU-Frühjahrsgipfels am europäischen Aktionstag gegen die europäische Sparpolitik. In Brüssel dabei ist auch Nicole Gohlke (MdB), Mitglied im Spitzenteam der LINKEN für die Bundestagswahlen. Sie erklärt:
Die Verursacher der Krise zur Kasse bitten!
Vor genau 10 Jahren verkündete die rot-grüne Regierung unter Gerhard Schröder die Agenda 2010. Die Folgen waren der Abbau des Sozialstaats, die Kürzung des Arbeitslosengeldes und die Etablierung eines Niedriglohn- und Leiharbeitssektors. Mit ihrer Krisenpolitik versucht die deutsche Bundesregierung heute den Abbau des Sozialstaats in die anderen Staaten der EU zu exportieren: Die Menschen sollen europaweit für die Krisenkosten aufkommen und auf ordentliche Schulen und Hochschulen, gute Krankenhäuser und auskömmliche Renten verzichten.
Anstatt die Verursacher der Krise zur Kasse zu bitten, werden die Kosten auf die Beschäftigten, die Rentnerinnen und Rentner, auf die Erwerbslosen und die Studierenden abgewälzt.
Unter dem Motto „Unsere Demokratie gegen ihr Spardiktat" werden heute Menschen aus ganz Europa anlässlich des EU-Frühjahrsgipfels auf die Straße gehen. Der Europäische Gewerkschaftsbund und das Bündnis „Für einen europäischen Frühling" rufen zu einer Großdemonstration in Brüssel auf. Den europäischen Regierungschefs soll deutlich gemacht werden, dass die Austeritätspolitik der EU keine Krisenlösung, sondern ein Angriff auf die sozialen und demokratischen Rechte der Menschen ist.
Heute demonstriere ich gemeinsam mit Menschen aus ganz Europa gegen diese unsoziale Politik. DIE LINKE ist die einzige Partei im deutschen Bundestag, die der Kürzungspolitik der ganz großen Koalition von schwarz-gelb bis rot-grün nicht zustimmt. Wir wollen, dass endlich die Millionäre und Multimillionäre besteuert werden und diejenigen, die von den Spekulationen in den letzten Jahren in Europa profitiert haben, zahlen. Die momentane Politik macht Europa sowie die Demokratie in Europa kaputt. Diese Politik stößt hier heute und auch zukünftig auf unseren Widerstand. (Hier Fotos von der Demo)
Internationaler Frauentag 2013: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

Der internationale Frauentag steht für den Kampf aller Frauen weltweit für ihre soziale, politische, ökonomische und berufliche Gleichstellung. In diesem Sinne bin ich heute mit der Münchner LINKEN in meinem Wahlkreis unterwegs und wir

verteilten Rosen an die mehrheitlich weiblichen Beschäftigten des Klinikums Großhadern.
Die Arbeit in sozialen Bereichen wie der Krankenpflege gilt auch heute noch als typischer "Frauenberuf", die Entlohnung ist zu niedrig, und es fehlt an Personal, weil Kosten eingespart werden sollen. Die Krise der städtischen Kliniken haben allerdings nicht die Beschäftigten verursacht.
DIE LINKE. setzt sich für gleichen Lohn für gleiche Arbeit, keine Niedriglöhne und gute Beschäftigungsbedingungen ein. Für die städtischen Kliniken fordern wir mehr Pflegepersonal und eine niedrigere Arbeitsdichte, damit die gute Versorgung der Patientinnen und Patienten gewährleistet werden kann.
Unsere Uni #10: Prekarisierte aller Länder vereinigt euch!

An den Hochschulen ruht der größte Teil der Aufgaben auf den Schultern des wissenschaftlichen Mittelbaus - auf den Schultern derjenigen wissenschaftlich Beschäftigten, die keine ProfessorInnen sind: der größte Teil der Lehre, das Abnehmen von Prüfungen, inhaltliche und organisatorische Zuarbeit in der Forschung, bei Publikationen, bei Konferenzen bis hin zu Verwaltungsaufgaben etwa bei der Akquise von Drittmitteln. Dieser Artikel erschien zuerst auf www.critica-online.de .
Untersuchungen zufolge sind diese Beschäftigten mit dem Arbeitsklima, ihren Tätigkeitsinhalten und mit der Möglichkeit, ihre eigenen Ideen in die Arbeit einbringen zu können, sehr zufrieden. Die Aufstiegsmöglichkeiten, die Arbeitsplatzsicherheit und vor allem die Planbarkeit der Karriere hingegen schneiden allerdings ziemlich schlecht ab. Kein Wunder - schließlich waren im Jahr 2009 83 Prozent der angestellten hauptberuflichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Hochschulen in befristeten Verträgen beschäftigt. Und das Verhältnis von befristet zu unbefristet angestelltem Personal an allen Hochschularten hat sich von 3,6:1 (2000) auf 8:1 (2012) dramatisch verschlechtert.
Weiterlesen...Der traditionelle politische Aschermittwoch der LINKEN in Bayern verbucht Zuschauerrekord
Das Festzelt, in dem der politische Aschermittwoch DER LINKEN in Bayern abgehalten wurde, platzte mit 600-700 Besucherinnen und Besuchern aus allen Nähten. Als Rednerinnen und Redner waren nicht nur Eva Bulling-Schröter, Sahra Wagenknecht und Klaus Ernst eingeladen. Auch ich hielt gestern meine erste Rede auf einem Politischen Aschermittwoch. Das Publikum sorgte für eine super Stimmung im Zelt und quittierte die Reden mit viel Applaus und Gelächter. (Fotos, blog mit Audio)
Buhrufe gab es in Passau Richtung SPD, als ich daran erinnerte, dass Peer Steinbrück in NRW Studiengebühren einführte. Ich mahnte an die Ehrlichkeit von SPD und Grünen, die an der Einführung von Studiengebühren nicht unschuldig waren und auch aktuelle in Niedersachsen Lagzeitstudiengebühren nicht abschaffen wollen. Mein Credo: "Gesellschaftliche Veränderungen bekommt man nicht geschenkt, man muss sie sich erkämpfen." wurde mit lautem Applaus erwidert. Die Proteste von Studierenden und Schülerinnen und Schüler der letzten Jahre gegen Studiengebühren und der dadurch aufgebaute Druck trug zu einem erfolgreichen Ausgang des Volksbegehrens gegen Studiengebühren in Bayern bei! (Rede Nicole Gohlke zum hören, Video)
Sahra Wagenknecht skandalisierte die Rettung der Banken und Millionäre mit Steuergeldern. Alle Parteien im Parlament, außer der Linken, verfolgten hier einen einheitlichen Kurs. (Rede Sahra Wagenknecht)
Klaus Ernst stellte die soziale Frage in den Mittelpunkt seiner Rede. Er verurteilte unter lautstarker Zustimmung Niedriglöhne, befristete Beschäftigung und die Hartz Gesetze, die Angst unter den Arbeitslosen schürt. (Rede Klaus Ernst)
Volk begehrt auf gegen Studiengebühren
„Der positive Ausgang des Volksbegehrens gegen Studiengebühren ist ein großer Erfolg für die Studierenden und die Proteste der vergangenen Jahre. Mit diesem Votum steigt die Chance, dass Studiengebühren bald im gesamten Bundesgebiet Geschichte sind", erklärt Nicole Gohlke zum erfolgreichen Ausgang des Volksbegehrens gegen Studiengebühren. Die hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:
„Es ist wirklich großartig, wie viele Menschen sich am Volksbegehren beteiligt haben; die nötigen zehn Prozent wurden sogar deutlich überschritten und die Millionenmarke geknackt. Nun muss die schwarz- gelbe Landesregierung endlich zur Kenntnis nehmen, dass auch in Bayern Studiengebühren abgelehnt werden. Ich erwarte, dass die Koalition nach diesem Ergebnis die Studiengebühren abschafft - und zwar sofort. Studiengebühren sind unsozial und erschweren gerade jungen Menschen aus sogenannten bildungsfernen Schichten den Zugang zu Hochschulen, deswegen gehören sie abgeschafft, überall.
Wir unterstützen den Kampf gegen Studiengebühren, denn Bildungschancen dürfen nicht vererbt werden. Als einzige Fraktion im Bundestag fordert DIE LINKE ein Bundeshochschulzulassungsgesetz, mit dem die Erhebung von Studiengebühren bundesweit und dauerhaft ausgeschlossen werden soll. Die Kompetenz zur Regelung des Hochschulzugangs liegt seit der Föderalismusreform I beim Bund - es braucht aber auch den politischen Willen, dem auch endlich nachzukommen. DIE LINKE spricht sich gegen jegliche Form von Studiengebühren aus, denn Bildung ist ein Menschenrecht."










