Vor Ort: Wissenschaftskonferenz der GEW

9. GEW-Wissenschaftskonferenz in Lutherstadt Wittenberg, Foto: Dirk Laessig

9. GEW-Wissenschaftskonferenz in Lutherstadt Wittenberg, Foto: Dirk Laessig

Auf ihrer 9. Wissenschaftskonferenz der GEW wurde die Kritik der Bildungsgewerkschaft an der prekären Forschungsfinanzierung durch Bund und Länder deutlich. Anstatt die Grundfinanzierung der Hochschulen abzusichern, werden Löcher mit befristeten Pakten wie dem „Hochschulpakt“, dem „Qualitätspakt“ oder dem „Nachwuchspakt“ gestopft. Die Hochschulen geben die Unsicherheit weiter und richten für wissenschaftliche Mitarbeiter nur noch befristete Stellen ein.

Der Vorschlag der LINKEN, dass der Bund für jede entfristete Stelle an Hochschulen 10.000 Euro zuschießt, stieß bei den versammelten Wissenschaftlern auf breite Zustimmung. Auch mit unserer Forderung nach 40.000 zusätzlichen Vollzeitstellen liegen wir auf einer Linie mit der GEW-Kritik an der aktuell miesen Betreuungsrelation zwischen Dozierenden und Studierenden.

9. GEW-Wissenschaftskonferenz in Lutherstadt Wittenberg, Foto: Dirk Laessig

9. GEW-Wissenschaftskonferenz in Lutherstadt Wittenberg, Foto: Dirk Laessig

Die 9. GEW-Wissenschaftskonferenz hat mich erneut in der Ansicht bestätigt, dass DIE LINKE und die Gewerkschaften wichtige Bündnispartner im Einsatz für eine gerechte Gesellschaft und gleiche Chancen für alle sind.

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