Im Gespräch: Auf der Podiumsdiskussion der GEW

Im Budenheimer Memorandum hat die GEW ihre Forderungen an einen neuen Hochschulpakt formuliert. Ich begrüße die Forderungen der GEW sehr. Der „Hochschulpakt 2020“ sollte dazu beigetragen, den steigenden Finanzbedarf der Hochschulen zu decken. Doch die Zahl der Studierenden in Deutschland ist seit Beginn des Paktes um fast 50 Prozent gestiegen. Deshalb setzen wir uns als Fraktion DIE LINKE dafür ein, den Hochschulpakt dauerhaft einzurichten und ihn damit als einen verlässlichen Teil der Grundfinanzierung der Hochschulen auszubauen. Zudem brauchen wir eine Dynamisierung der Bundesmittel, um eine kontinuierliche Qualitäts- und Weiterentwicklung von Studium und Lehre zu ermöglichen. Auf der Podiumsdiskussion der GEW mit den Hochschulexperten der anderen Parteien war es mir eine Freude festzustellen, wie eng DIE LINKE und die GEW in ihren Einschätzungen und Forderungen beieinander liegen. Da die Parteien der Großen Koalition sich noch immer einer soliden Grundfinanzierung der Hochschulen verweigern, liegt es an uns weiter Druck zu machen. Wir brauchen ausfinanzierte Hochschulen und gute Arbeitsverhältnisse in der Forschung und Lehre!