MdB Nicole Gohlke

Dauerhafte Jobperspektiven an Hochschulen bleiben eine Seltenheit

Die Bundesregierung zahlt bis 2027 mit dem Zukunftsvertrag „Studium und Lehre stärken“ zwar rund 14 Milliarden Euro für die Hochschulen an die Bundesländer. Doch die Wissenschaftler*innen in Lehre und Forschung werden davon wohl nur wenig profitieren, wenn es um ihre beruflichen Aussichten geht. Lediglich 1,5 bis 7 Prozent mehr Dauerstellen wollen die Länder laut Bundesbildungsministerium schaffen. Am Ende dürften also weiterhin 90 Prozent des wissenschaftlichen Personals befristet bleiben.

„Dieser Zukunftsvertrag bleibt klar hinter den Erwartungen der Beschäftigten zurück“, kritisiert Nicole Gohlke im Deutschlandfunk. „Anstelle unverbindlicher Versprechen, müssen deutlich ambitionierte Zielvereinbarungen getroffen werden. Die Kontrolle über die Mittelvergabe gehört in die Hände des Bundestages.“

Deutschlandfunk Campus & Karriere vom 07.09.2020

Dauerhafte Jobperspektiven an Hochschulen bleiben eine Seltenheit
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