MdB Nicole Gohlke

Nachtragshaushalt: Kein Cent mehr für BAföG und Studierende in Geldnot

„Die Große Koalition hat mit ihrem Nachtragshaushalt in vielerlei Hinsicht ein unsoziales Stückwerk verabschiedet. Wenngleich Bundesfinanzminister Scholz wohl verstanden hat, dass der Staat gegen die Pandemiefolgen Geld in die Hand nehmen muss, landen die Hilfen vor allem bei der Wirtschaft. Alle jene, die in der Coronakrise Gefahr laufen noch weiter in die Armut zu rutschen, bekommen nur Brotkrume“, kritisiert Nicole Gohlke.

„Obwohl der Nachtragshaushalt nochmals 60 Milliarden Euro neue Schulden erlaubt, ist darin kein einziger Cent mehr für die mindestens 600.000 Studierenden vorgesehen, die durch die Pandemie mit Geldsorgen leben. Schon vor der Coronakrise lag das studentische Durchschnittseinkommen unterhalb der Armutsgrenze.

Die nunmehr drei Corona-Semester haben die ganze Kurzsichtigkeit und Ignoranz im Bundesbildungsministerium offenbart. Karliczek blockiert eine soziale BAföG-Öffnung bis zum Ende der Pandemie und ist verantwortlich für eine magere Nothilfe ohne Ziel und Verstand. Wer unter den 150.000 Studierenden ist, deren Anträge auf Überbrückungshilfe abgelehnt wurden, steht ganz und gar vor dem Nichts.“

Pressemitteilung vom 23.04.2021

Nachtragshaushalt: Kein Cent mehr für BAföG und Studierende in Geldnot
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