MdB Nicole Gohlke

Studentenwohnreport: In München kostet ein 30-Quadratmeter-Apartment 800 Euro

Studierende haben traditionell einen schweren Stand auf dem Wohnungsmarkt, weil sie in aller Regel wenig Geld zur Verfügung haben und in Hochschulstädten untereinander und mit anderen Gruppen um kleine Wohnungen konkurrieren. Bundesweit steigende Mieten haben die Lage seit der Jahrtausendwende verschärft.

Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Studentenwohnreport des Finanzbetriebs MLP und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Mieten 2020 demnach im Bundesdurchschnitt um 1,8 Prozent. Nach dem Report von 2019 fiel der Anstieg mit 4,6 Prozent noch deutlich höher aus.

Nicole Gohlke, hochschulpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, forderte neben einer flexiblen BAföG-Wohnpauschale erneut einen Hochschulsozialpakt von Bund und Ländern, „um die soziale Schere an den Hochschulen zu schließen“. Zudem müsse die kommende Bundesregierung bezahlbaren Wohnraum massiv fördern – auch um mindestens 50.000 neue und günstige Wohnheimplätze für die Studierendenwerke zu schaffen.

Tagesspiegel vom 22.09.2021 Zum Artikel

Studentenwohnreport: In München kostet ein 30-Quadratmeter-Apartment 800 Euro
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