Auch Studis und Azubis beim Heizkostenzuschuss berücksichtigen

„Es ist ein Armutszeugnis, dass in einem so reichen Land wie Deutschland es sich viele Menschen nicht leisten können, ihre Wohnung im Winter warm zu halten. Eine Einmalzahlung von 135 Euro Heizkostenzuschuss für Wohngeldempfänger ist nett, aber hilft nicht nachhaltig weiter. Die Vorschläge der Bundesregierung lassen da noch viel Spielraum nach oben. DIE LINKE unterstützt den Vorstoß des DGB, dass die Einmalzahlung nur ein erster Schritt ist, und auch auf Auszubildende, Studierende und weitere einkommensschwache Haushalte ausgeweitet werden muss“, erklärt Nicole Gohlke, bildungspolitische Sprecherin und stellv. Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, zur Positionierung des DGB zu den Heizkostenzuschüssen. Gohlke weiter:   

„Wir brauchen eine soziale Offensive, um hohe finanzielle Belastungen von Menschen zu vermeiden. Einmalzahlungen reichen nicht. Studierenden und Azubis wäre zudem mehr geholfen, wenn die Bundesregierung ihre BAföG-Reform nicht nur großspurig ankündigt, sondern konkret sagt, wann sie mit welchen Vorschlägen einschließlich Notfallmechanismus rechnen können.“

Linksfraktion vom 25.01.2022 Zum Artikel

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